Das 50-jährige Jubiläum der Unabhängigkeit der PALOP gibt Anlass zum Feiern und wertschätzenden Einordnung. Mit dieser Veranstaltung werfen einen Blick auf die vielfältigen Kulturen der unabhängigen Nationen, die sich seit 1974 politisch neu ausrichteten und dabei auch mit Konflikten konfrontiert waren. Vor allem werden die Rolle der Kunst, Musik und Literatur für die Nationenbildung und kollektiven Identitäten im Mittelpunkt stehen. Viele Kunstwerke, Lieder und Romane setzen sich engagiert mit der Geschichte und Bildern auseinander, die zwischen den postkolonialen Ländern zirkulieren und vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen ebenso Visionen für die Zukunft kreieren. Die engen sozialen, ökonomischen und politischen Verbindungen zwischen Angola, Guinea-Bissau, Kap Verden, Mosambik, São Tomé e Príncipe und Portugal bilden den gemeinsamen Hintergrund vor dem sich postkoloniale Identitäten und künstlerische Werke verorten, um das Erbe und die Ideen der Unabhängigkeit zu gestalten.
Geplant ist eine Veranstaltung mit folgenden Bestandteilen:
18.00 Uhr Begrüßung
18.15 Uhr Gespräch: Welket Bungué (Filmemacher, Berlin) Moderation: Robert Stock (Institut für Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin)
19.00 Uhr Diskussionsrunde: Kunst, Identität, Unabhängigkeit
Gespräch mit Márcio Carvalho (Künstler und Kurator, Lissabon) und Manuela Sambo (Künstlerin, Berlin)
Moderation: Ineke Phaf-Rheinberger (Institut für Romanistik, Justus-Liebig-Universität Gießen)
20.00 Uhr Weinempfang