Die 10. Ausgabe der Literarischen Residenz des Camões Berlim endet mit einer Lesung im Haus für Poesie am 29. Oktober um 19:30 Uhr.

In allem, allem ist ein Riss ist das Motto für ein Gespräch mit der Dichterin Margarida Vale de Gato, die sich auch der literarischen Übersetzung widmet, über den kreativen Spielraum, die Verantwortung und die Herausforderungen, die mit ihrer Tätigkeit als Übersetzerin einhergehen. Ausgangspunkt ist das Projekt „Tocar a Quatro Mãos“ (Vierhändig spielen), das während ihres Aufenthalts in Berlin entstanden ist.  Neben dem Publikum, das zur Teilnahme eingeladen ist, bringt die Veranstaltung die portugiesische Autorin und die Dichterin und Übersetzerin Odile Kennel zusammen, die ein Werk von Vale de Gato ins Deutsche übersetzt hat, das hier den Titel „Die nicht reklamierten Reste. Lyrisches Handbuch des Übersetzens“ (ed. hochroth, 2021) trägt.

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Die 2016 ins Leben gerufene Literarische Residenz in Berlin ist Teil des internationalen Förderprogramms, das von der Botschaft von Portugal/Camões Berlim im Bereich des Buches strukturiert wird, als Teil des jährlichen Auswärtigen Kulturprogramms, das vom portugiesischen Außenministerium und dem Ministerium für Kultur koordiniert wird.

Im Rahmen dieser Initiative haben bereits die Schriftsteller*innen Patrícia Portela (2016), Rui Cardoso Martins (2017), Isabela Figueiredo (2018), Miguel Cardoso (2019) und Afonso Cruz (2020) Berlin besucht, ebenso wie Judite Canha Fernandes (2021), Claudia Galhós (2022), Jacinto Lucas Pires (2023) und Francisco Sousa Lobo (2024).