Der junge portugiesische Schriftsteller Afonso Reis Cabral ist mit seinem Werk Pão de Açúcar der Gewinner des Literaturpreises José Saramago. Dieser zweite Roman, der im vergangenen Jahr von D. Quixote veröffentlicht wurde, erzählt die wahre Geschichte von Gisberta, einer Transsexuellen, die 2006 in der Stadt Porto ermordet wurde. Afonso Reis Cabral, Autor „auf den die portugiesische Literatur bereits stolz sein kann“, nach den Worten von Professor Manuel Frias Martins, wurde 2014 für sein Werk O Meu Irmão mit dem Leya-Preis ausgezeichnet.

Der 1999 ins Leben gerufene José Saramago-Preis zeichnet alle zwei Jahre ein fiktives literarisches Werk in portugiesischer Sprache aus, dessen Autor nicht älter als 35 Jahre ist. In den Jahren 2005 und 2009 erhielten die Schriftsteller Gonçalo M. Tavares und João Tordo, die 2017 bzw. 2016 auf Einladung der Botschaft von Portugal / Camões Berlim auf der Leipziger Buchmesse teilnahmen, diesen Preis.