Otildo Justino Guido ist der ausgewählte Autor für die 11. Ausgabe der Literarischen Residenz in Berlin, einer Initiative der Botschaft von Portugal in Deutschland / Camões Berlim. Die Jury setzt sich zusammen aus Mitarbeiter:innen der Botschaft, des Instituto Camões und der Generaldirektion für Bücher, Archive und Bibliotheken in Lissabon.
In Berlin will der Autor den Roman Madgermanes weiterentwickeln, ein Werk, das von den historischen Erfahrungen der mosambikanischen Arbeiter inspiriert ist, die in die ehemalige Deutsche Demokratische Republik entsandt wurden, sowie von den menschlichen, emotionalen und identitätsstiftenden Spuren, die dieser Prozess hinterlassen hat.
Otildo Justino Guido ist ein mosambikanischer Schriftsteller, Dichter und Kulturaktivist, geboren in Inhambane. Seine Werke wurden in Mosambik und Portugal veröffentlicht. Er wurde in Mosambik mit dem Literaturpreis „Fernando Leite Couto“ für das Buch O Silêncio da Pele (2019) und in Portugal mit dem Judith-Teixeira-Lyrikpreis für das Buch O Osso da Água (2020) ausgezeichnet. Guido ist außerdem Mitglied der Kulturvereine „Xitende“ und „Tindzila“ sowie der Vereinigung „Participa Moçambique“, Mentor des Kulturzentrums „Palavra & Sol“, Kulturprojektmanager bei „Café Literário View, Lda“, redaktioneller Koordinator der Zeitschrift „Gazanse“ und externer redaktioneller Mitarbeiter bei „Massinhane Edições“, „Ethale Publishing“ und dem Verlag „Editora Kulera“. Zudem ist er Co-Autor von Barca Oblonga zusammen mit Fernando Absalão und hat Texte in verschiedenen nationalen und internationalen Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht, die in Mosambik, Angola, Brasilien, China-Macau und Portugal verbreitet werden.